(J.P.)

Datum Anwurfzeit/Halle
Heim Gast Ergebnis
16.03.19 17:30  Igel Damen SV Neuerburg 17:11 (8:5) 
  19:30  Igel Herren TV Bitburg II 33:31 (16:14)
  15:15  Kastellaun IGS männliche JSG D HSG Wittlich MeisterFinalFourTurnier!
3.Platz!
17.03.19 11:00  Realschule TV Bitburg männliche JSG C 18:35 (9:18) 


Damen: HSC Igel gegen  SV Neuerburg   17:11 (8:5)
              am Samstag 16. März 2019 um 17:30 Uhr in Igel, Turnhalle

Herren: HSC Igel gegen  TV Bitburg II   33:31 (16:14)  
              am Samstag 16. März 2019 um 19:30 Uhr in Igel, Turnhalle 

Quelle: mosel-handball.de

Lediglich beim 0:1 führten die Gäste aus Bitburg, dann gelang den Gastgebern ein „Start-Ziel Sieg“. Über 2:1 verteidigte das Team von Trainer David Juncker seinen Vorsprung, baute ihn nach dem Wechsel sogar auf 21:17 in der 36. Minute aus.
„Bitburg hatte sich in der Abwehr eine Variante ausgedacht, nämlich von der ersten Sekunde an mit zwei Manndeckungen zu agieren. Auf eine sehr offensive Deckung waren wir vorbereitet und so kam uns das natürlich sehr entgegengekommen. In den ersten Minuten kamen wir so ein ums andere Mal völlig frei zu Abschlüssen und hätten noch deutlich höher führen können, wenn wir nicht versucht hätten, es zu oft zu schön zu machen! Auch eine erste Umstellung der Bitburger Abwehr fruchtete nicht. Aber natürlich hatten wir wie meist unsere 10 Minuten und haben Bitburg völlig unnötig zur Halbzeit auf 2 Tore herankommen lassen, die schon zweite Auszeit meines Kollegen nach 20 Minute hatte wohl gefruchtet“, erklärte Igels Trainer David Juncker.
„Unsere individuellen Fehler im Deckungsverband hat Igel immer wieder bestraft, kamen frei vom Sechsmeterraum zum Abschluss. Im ersten Spielabschnitt vergaben die Gastgeber ganze vier Bälle, zwei davon hielt unser Torwart. Wir selbst leisteten uns 16 Fehlwürfe, scheiterten immer wieder am Torhüter der Gastgeber. Obwohl wir es ständig ansprachen, warfen meine Spieler weiter halbhoch. Unsere Abwehr stand einfach nicht gut und aus der Distanz trafen wir nicht!“, klagte TVB Coach Janosh Klimek, der seine Deckungsformation zur Pause wechselte und nun 5:1 spielte.
Doch weiter agierten seine Spieler schläfrig und so schienen den Gästen beim 26:21 in der 41. Minute die Felle endgültig davon zu schwimmen und so nahm Gästetrainer Janosh Klimek die Auszeit, die seine Mannschaft wieder auf 26:24 heranbrachte.
„Jetzt endlich war meine Mannschaft wach und Igel bekam Probleme“, erklärte Klimek.
Doch über 28:24 in der 46. Minute schien die Begegnung erneut früh zugunsten der Gastgeber gelaufen, die jedoch den Anschlusstreffer der Eifelaner zum 30:29 in der 55. Minute einstecken mussten. Die Treffer zum 32:29 sorgten dann für die Entscheidung.
„Nach der Pause waren wir konstant vorne, relativ schnell durchgehend vier oder fünf Tore, und trotzdem wurde es am Ende dann nochmal eng. Die Ansage lange Angriffe zu spielen und nur sichere Abschlüsse zu nehmen, wurde in dieser Phase nicht wirklich ernst genommen. Das erste Saisonziel (mehr Punkte als vergangene Saison) haben wir damit erreicht“, freute sich der Igeler Coach.
„Beim 30:29 mussten wir etwas riskieren, verloren zwei Bälle in Folge und so das Spiel. Mit den letzten 20 Minuten meiner Mannschaft bin ich einverstanden, mit dem was vorher abgeliefert wurde, keinesfalls. Zu spät kam die Aufholjagd und ich muss mich fragen, warum wir nicht über die gesamte Spielzeit diese Leistung abrufen konnten. Der Sieg der Gastgeber geht in Ordnung, da die Mannschaft stabiler war und wir nur 20 Minuten guten Handball gespielt haben“, resümierte der Gästecoach.

HSC: Pütz, Weier und Schmitz – Steil (5/1), Kesseler (4), Ossadnik (2), Behrmann (12), Fusenig (3), Werdel (3), Vucenovic (2), Jager, Schmitt (2), Humm, Kalt.
TVB: Frisch – Zimmer (2), Walerius (3/1), Recking (3), Müller, Lübken, Schürer (7), Crames (12), M: Müller (3), R. Müller, Schallert (1).

Vorbericht: Sandro Baumanns - SV Gerolstein
Igel wird es wohl nächste Saison sehr schwer haben in der Verbandsliga mit den hochkarätigen Absteigern aus der Rheinlandliga. Nächstes Wochenende werden Sie aber nochmal Punkte einholen und gegen Bitburg gewinnen. Es sei denn, Marc Schürer findet bis dahin seine hundertprozentige alte Stärke zurück. Er ist eine echte Verstärkung für das Verbandsliga Team der Bitburger.